An der Alten Spinnerei, Kolbermoor

Pförtnerhaus

Bild: © Archimage, Meike Hansen
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Das ehemalige Pförtnerhaus wurde 1919 errichtet und ist bis heute weitgehend in bauzeitlicher Originalsubstanz erhalten. Früher war dies Pforte und Einlass zur Spinnerei. Der vorhandene Bestand an Doppelfenstern war in vergleichsweise gutem Zustand und konnte nach aufwendiger Sanierung erhalten werden. Der vermauerte ehemalige Pfortenbereich wurde wieder geöffnet werden und hat für die Nutzung als Bäckerei eine moderne Verglasung erhalten. Im Obergeschoss und im alten Dachstuhl sind Büros untergebracht. Auf der Terrasse vor dem Pförtnerhaus, direkt neben der rauschenden Mangfall, können sie backfrisches Brot genießen.

Garnmagazin

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Das Garnmagazin war das ehemalige Vorratslager für die angelieferte Baumwolle. Dazu verliefen die Schienen vom Bahnhof direkt über die Mangfallbrücke in das Gebäude. Das Garnmagazin wurde in seiner ursprünglichen Ausdehnung ohne weitere Unterteilungen erhalten. Das ehemalige Zufahrtstor wurde mit einer ablesbaren, neuen Festverglasung versehen, welche einen Blick auf den innenliegenden bauzeitlichen Entladekran erlaubt. Das Garnmagazin beherbergt heute das Trendhaus Alpensee mit einer großen und einzigartigen Produktpalette.

 

Batteurgebäude

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Der erste Bauabschnitt des zweigeschossigen Batteurgebäudes wurde 1862 erbaut. Die Erweiterung folgte 1894. Im Batteurgebäude wurde die Baumwolle zur Bearbeitung vorbereitet. Dazu musste sie „geöffnet“ werden. Dies geschah im sogenannten Wolf (Öffner) und im Batteur. Durch Verwirbelung und Schlagen im Batteur wurde die Baumwolle von Verunreinigungen getrennt.

Nach der Sanierung des stark baufälligen Gebäudes haben sich im Erdgeschoss verschiedene Ladengeschäfte und Büros eingefunden, die das Angebot an der Alten Spinnerei noch vielfältiger machen. Im oberen Geschoss befinden sich einzigartige Büros und Arztpraxen. Zum Batteurplatz mit seinen schützenden Platanen und dem Springbrunnen öffnet die Bar Amici am Wochenende ihre Türen. Ein einzigartiger Ort, um einzigartige Cocktails zu genießen.

Seilnetz & Rosengarten

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Das sogenannte Seilnetz an der Alten Spinnerei in Kolbermoor wurde von Behnisch Architekten aus München konzipiert. Als Entwurfsgedanke diente der Vorgang des Verwebens in der ehemaligen Baumwollspinnerei. Das Seilnetz spannt sich zwischen der ehemaligen Energiezentrale, dem Spinnereineubau und dem Rosengarten auf und wirkt somit auch als verbindendes städtebauliches Element. Viele Gäste des Cafés Giuseppe genießen ihren Kaffee unter dem Schutz des Seilnetzes oder flanieren durch den einzigartigen Rosengarten. Des Weiteren finden hier tolle Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel unser jährliches Sommerfest. Auch viele Unternehmen nutzen die einzigartige Location für Produktpräsentationen oder Feiern.

Energiezentrale

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Die Gebäudekomplex der Energiezentrale besteht aus der ehemaligen Färberei, dem Turbinenhaus und dem Kesselhaus. Hier wurde früher die notwendige Energie für die Garnproduktion erzeugt und die Garne eingefärbt. Das Turbinenhaus beeindruckt durch seine gigantische Raumhöhe und den alten Industriekran der heute noch über den Besuchern schwebt. Im Kesselhaus wurde der alte Dampfkessel erhalten, welcher bis heute schon das ein oder andere Konzert oder auch wilde Feiern mit erlebt hat. Die Färberei und das Turbinenhaus beherbergen heute das Café Giuseppe. Hier kann man nach allen Regeln der Kunst genießen. Bester italienischer Café und backfrische Kuchen aus der nahe gelegenen Konditorei lassen das Herz höher schlagen.

Baumwollmagazin

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Das sogenannte Baumwollmagazin wurde im Jahr 1862 erbaut und ursprünglich als Lagergebäude genutzt. Der Dachstuhl im Baumwollmagazin mit den 16 Metern überspannten Holzbindern konnte durch statische Ertüchtigung mittels Stahlverstärkungen und Stützen erhalten werden. Das Gebäude beherbergt heute wunderschöne Loftbüros – zum Teil mit Galerieeinbauten  und beeindruckenden Raumhöhen – sowie einzigartige Einzelhandelsflächen. Im Erdgeschoss ist direkt am Mangfallkanal das italienische Restaurant Giuseppe zu Hause. Die große Terrasse mit alten Olivenbäumen ist der beste Ort, um das Leben zu genießen.

Alte Spinnerei

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Der Spinnereineubau liegt direkt zwischen Mangfall und Mangfallkanal und ist das Herzstück der Alten Spinnerei in Kolbermoor. Das Gebäude wurde nach einem Brand in zwei Bauabschnitten 1899 neu errichtet. Während der östliche, ältere Gebäudeteil in der klassischen Industriearchitektur des 19. Jahrhunderts mit Gusseisensäulen und Kappenträgergewölben konstruiert wurde, konnte der westliche Gebäudeteil von 1908 bereits in der damals moderneren Stahlbeton-Bautechnik ausgeführt werden. Die drei oberirdischen Hallengeschosse wurden bis 1993 für den Spinnerei- und später zudem für den Webereibetrieb genutzt. Die Kopfbauten des Gebäudes beherbergten technische Betriebsräume, Treppen- und Aufzugsanlagen, sowie jeweils eine Feuerlöschzisterne in den beiden Türmen.

Das ehemalige Spinnereigebäude beherbergt heute 42 wunderschöne Loftwohnungen mit Blick auf die Alpen, sowie 23 einzigartige Büro- und Praxisräume auf der Nordseite. Hier haben viele Unternehmen ihren Sitz gefunden. Die Mitarbeiter genießen die hohen Räume, den Blick auf den Mangfallkanal und die Möglichkeit, ein leckeres Mittagessen bei Giuseppe zu genießen. 

Loftreihenhäuser am Spinnereipark

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Die Loftreihenhäuser zwischen Mangfallkanal und Spinnereipark wurden von Behnisch Architekten aus München konzipiert und sind von der bestehenden Industriearchitektur an der Alten Spinnerei inspiriert. Hierzu gehören nicht nur luftige Galerieebenen, sondern auch Stahltreppen im Industriedesign. Die Häuser sind in Vertikalrichtung von einem Patio durchzogen der das Haus mit natürlichem Licht flutet. Auf der Nordseite prägt ein markanter Rücksprung in der Fassade die Häuser. Dieser ist nicht nur Architekturmerkmal, sondern auch Wetterschutz für den Eingang. Von den Dachterrassen wir der Blick frei auf die Alpen mit dem Wendelstein.

Wohnen am Rosengarten

Bild: © Archimage, Meike Hansen
Bild: © Archimage, Meike Hansen

Das Gebäude Wohnen am Rosengarten liegt in einzigartiger Lage zwischen Mangfallkanal, Spinnereipark und einem wunderschönen Rosengarten. Behnisch Architekten aus München haben hier wundervolle Wohnungen mit besonderer Qualität konzipiert. Von der Gartenwohnung fällt der Blick direkt auf den Mangfallkanal und die Alte Spinnerei. Die Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss verfügen alle über einen Patio, der vom Dach des Hauses viel Licht in die Mitte einer jeden Wohnung lässt. Auf der Loggia fällt es leicht, nämlich gut geschützt, den Blick auf die Berge zu genießen. Die Penthäuser überzeugen mit riesigen Dachterrassen und einzigartigem Rundumblick. Das Gebäude bildet in seiner auslegenden Kubatur einen angemessenen städtebaulichen Gegenpool zum Spinnereineubau. Der Mangfallkanal wird so zusammen mit dem Seilnetz von wunderbaren Gebäuden eingefasst und bildet ein wunderschönes Ensemble.

Leben im Park Y-Haus 1 & 2

Der wunderschöne Spinnereipark befindet sich im direkten Anschluss an die Alte Spinnerei mit ihren einzigartigen Industriedenkmälern. Direkt im Park entstehen unsere sogenannten Y-Häuser zwischen uralten Bäumen und mit Blick auf den Spinnereiweiher. Durch den besonderen Bautyp des Y-Hauses verfügt jede Wohnung über Tageslicht von drei Seiten. Auf den Terrassen und Balkonen leben sie direkt in wundervoller Natur.